#DialogBerlin

3. Juli 2019 in der Kalkscheune
„Starting Dialogue - Jüdische und muslimische Start-Ups und Jungunternehmer im Gespräch, 3. Juli 2019

Jüdische und muslimische Jungunternehmer und Startup-Gründer tauschten sich über ihre kulturelle Identität im modernen beruflichen Kontext aus. Die Veranstaltung bildete zugleich den Auftakt des „Schalom Aleikum“-Projektes.

Schalom Aleikum #DialogBerlin – Podiumsdiskussion:

Die erste Dialog-Veranstaltung am 3. Juli 2019 in Berlin trug den Titel „Starting Dialogue - jüdische und muslimische Startup-Gründer im Gespräch“.

Gäste

Unter der Moderation von Shakuntala Banerjee trafen die Gäste in zwei Podiumsrunden zusammen.

Die Teilnehmenden des ersten Podiums waren:

• RA Daniel Botmann – Geschäftsführer des Zentralrates der Juden in Deutschland
• Honey Deihimi – Leiterin des Referats Gesellschaftliche Integration bei der Bundesintegrationsbeauftragten im Bundeskanzleramt


Die Teilnehmenden des zweiten Podiums waren die Jung-Unternehmer und Startup-Gründer:

• Faruk Tuncer - Co-Founder & CEO bei Polyteia
• Naomi Afia Güneş-Schneider - Modemacherin mit eigenem label "Naomi Afia"
• Nelly Kranz - Geschäftsführerin Nelly´s Network
• Boris Moshkovits - Geschäftsführer AlephSana
• Dr. Damir Softic - Wissenschaftler und Gründer des Wunderkind Instituts

So sah es aus

Schade, dass Sie nicht dabei sein konnten! Vielleicht beim nächsten Mal. Hier ein Rückblick auf #DialogBerlin.

Schalom Aleikum #DialogBerlin – Interviews:

Im Vorfeld unserer ersten Dialog-Veranstaltung in Berlin befragten wir einige der Teilnehmenden, welche Erfahrungen sie mit jüdisch-muslimischen Dialog mitbringen. Wo sehen sie die Probleme? Welche Möglichkeiten des Austausches gibt es?

Zitate #DialogBerlin

Startup-Unternehmer Boris Moshkovits

Ich finde es interessant, dass die Teilnehmer nicht als Funktionsträger eingeladen wurden. Sondern als Einzelne, die mitten in der Gesellschaft stehen: Junge Unternehmer, Denker, Macher.

Startup-Unternehmer Fatih Ünal

Die Idee ist, dass man irgendwo mit dem Dialog anfängt, sich die Hand reicht und hofft, damit irgendwann auch diejenigen zu erreichen, die in Vorurteilen und Stereotypen befangen sind oder gar irrationalen Hass hegen.

Startup-Unternehmerin Nizzana Brautmann

Ich hatte sehr lange das Gefühl, dass weggeschaut wird. Dass die Problematik von diesem neuen Rassismus und Antisemitismus, eben egal in welcher Form, ein bisschen totgeschwiegen wird. Und ich hatte heute das Gefühl, das wird offen angesprochen.

Modedesignerin Naomi Afia Güneş-Schneider

Ich bin schon im interreligiösen Dialog tätig, aber man bleibt immer auf einer Ebene. Und ich finde es spannend, sich auf einer ganz anderen Ebene zu treffen, die beruflich ist, wo jede Person eine ganz andere Geschichte, ganz andere Erfahrungen hat.

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